Eine Website ist heute weit mehr als eine digitale Visitenkarte. Für viele potenzielle Kunden ist sie der erste Kontakt mit einem Unternehmen – und häufig entscheidet dieser erste Eindruck darüber, ob eine Anfrage gestellt wird oder ob der Besucher zur Konkurrenz wechselt.
Doch selbst eine Website, die vor einigen Jahren professionell erstellt wurde, kann inzwischen technisch, inhaltlich oder gestalterisch veraltet sein. Neue Geräte, veränderte Erwartungen der Nutzer, strengere Datenschutzanforderungen und die Weiterentwicklung von Suchmaschinen sorgen dafür, dass eine Website regelmäßig überprüft werden sollte.
Mit der folgenden Checkliste können Sie einschätzen, ob Ihre Unternehmenswebsite noch zeitgemäß ist oder ob Handlungsbedarf besteht. Warum eine Website heute mehr leisten muss als eine reine Visitenkarte, erklärt auch der Beitrag Warum eine Website heute mehr sein muss als eine Visitenkarte.
1. Funktioniert Ihre Website auf dem Smartphone?
Ein großer Teil der Websitebesuche erfolgt heute über Smartphones. Deshalb muss eine moderne Website auf kleinen Bildschirmen genauso gut funktionieren wie auf einem Desktop-Computer.
Überprüfen Sie Ihre Website auf verschiedenen Geräten:
- Sind Texte ohne Vergrößern gut lesbar?
- Werden Bilder und Inhalte korrekt dargestellt?
- Lassen sich Menüs problemlos öffnen und bedienen?
- Sind Schaltflächen groß genug, um sie mit dem Finger anzutippen?
- Müssen Besucher horizontal scrollen?
- Funktionieren Formulare auch auf dem Smartphone?
Wenn Inhalte abgeschnitten werden, Schaltflächen zu klein sind oder die Bedienung umständlich wirkt, ist die Website wahrscheinlich nicht ausreichend für mobile Geräte optimiert.
Eine gute mobile Darstellung ist nicht nur für Besucher wichtig. Auch Suchmaschinen berücksichtigen die mobile Nutzbarkeit einer Website bei der Bewertung.
2. Lädt Ihre Website schnell genug?
Besucher erwarten, dass eine Website innerhalb weniger Sekunden vollständig geladen ist. Lange Ladezeiten führen häufig dazu, dass Interessenten die Seite verlassen, bevor sie sich überhaupt mit dem Angebot beschäftigen.
Mögliche Ursachen für eine langsame Website sind:
- zu große Bilddateien,
- veraltete technische Komponenten,
- unnötige Erweiterungen,
- schlecht optimierter Programmcode,
- ein langsamer Webserver,
- zu viele externe Inhalte,
- nicht mehr benötigte Skripte.
Testen Sie Ihre Website sowohl über WLAN als auch über eine mobile Internetverbindung. Eine Seite, die am Bürocomputer schnell erscheint, kann unterwegs deutlich langsamer laden.
Besonders die Startseite und wichtige Leistungsseiten sollten schnell verfügbar sein.
3. Sind alle Inhalte noch korrekt?
Unternehmenswebsites werden häufig über Jahre hinweg nicht vollständig aktualisiert. Dadurch können veraltete Informationen entstehen, die bei Besuchern Unsicherheit auslösen.
Kontrollieren Sie unter anderem:
- Öffnungszeiten,
- Telefonnummern,
- E-Mail-Adressen,
- Ansprechpartner,
- Leistungsbeschreibungen,
- Preise,
- Standorte,
- Teammitglieder,
- Referenzen,
- Zertifikate,
- Auszeichnungen,
- rechtliche Angaben.
Auch kleine Fehler können unprofessionell wirken. Eine veraltete Telefonnummer oder eine Leistung, die längst nicht mehr angeboten wird, kann potenzielle Kunden direkt abschrecken.
Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Unternehmen inzwischen Leistungen anbietet, die auf der Website noch gar nicht erwähnt werden.
4. Wird sofort deutlich, was Ihr Unternehmen anbietet?
Ein neuer Besucher sollte innerhalb weniger Sekunden verstehen:
- Wer Sie sind,
- welche Leistungen Sie anbieten,
- für wen Ihr Angebot geeignet ist,
- welches Problem Sie lösen,
- warum man sich für Ihr Unternehmen entscheiden sollte.
Wenn diese Informationen erst nach längerer Suche erkennbar werden, ist die Website möglicherweise zu unübersichtlich oder zu allgemein formuliert.
Die Startseite sollte eine klare Botschaft enthalten. Vermeiden Sie ungenaue Aussagen wie „Wir sind Ihr kompetenter Partner“. Beschreiben Sie lieber konkret, was Sie leisten und welchen Vorteil Ihre Kunden davon haben.
Ein gutes Beispiel wäre:
„Wir unterstützen kleine Unternehmen dabei, mit professionellen Websites und individuellen digitalen Lösungen neue Kunden zu gewinnen und Arbeitsabläufe zu vereinfachen.“
Eine solche Aussage ist deutlich verständlicher als eine allgemeine Werbeformulierung.
5. Spricht Ihre Website die richtigen Kunden an?
Unternehmen entwickeln sich weiter. Vielleicht haben Sie Ihre Leistungen erweitert, Ihre Zielgruppe verändert oder sich stärker auf bestimmte Branchen spezialisiert.
Die Website sollte diese Entwicklung widerspiegeln.
Stellen Sie sich folgende Fragen:
- Sind die Texte noch auf meine heutigen Wunschkunden ausgerichtet?
- Werden typische Probleme meiner Kunden angesprochen?
- Verstehen Besucher, welchen konkreten Nutzen mein Angebot bietet?
- Passt die Sprache zu meiner Zielgruppe?
- Wirkt mein Angebot spezialisiert oder austauschbar?
Eine Website sollte nicht nur über das Unternehmen sprechen. Sie sollte vor allem die Fragen potenzieller Kunden beantworten.
Besucher interessieren sich weniger für allgemeine Unternehmensdarstellungen als für die Frage: „Kann dieses Unternehmen mein Problem lösen?“
6. Sind Ihre Leistungen verständlich beschrieben?
Viele Unternehmenswebsites nennen ihre Leistungen lediglich in kurzen Stichpunkten. Für potenzielle Kunden reicht das oft nicht aus.
Eine gute Leistungsseite sollte erklären:
- Was genau wird angeboten?
- Für wen ist die Leistung geeignet?
- Welches Problem wird damit gelöst?
- Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
- Welches Ergebnis kann der Kunde erwarten?
- Warum sollte der Kunde diese Leistung bei Ihnen beauftragen?
Vermeiden Sie übermäßig technische Begriffe, sofern Ihre Zielgruppe diese nicht benötigt. Schreiben Sie verständlich und aus Sicht des Kunden.
Statt nur „Individuelle Softwareentwicklung“ zu nennen, könnten Sie beispielsweise erklären:
„Wir entwickeln maßgeschneiderte digitale Anwendungen, mit denen wiederkehrende Abläufe vereinfacht, Informationen zentral verwaltet und manuelle Arbeitsschritte reduziert werden können.“
Der Nutzen wird dadurch deutlich greifbarer. Mehr dazu finden Sie auch im Beitrag Individuelle Softwareentwicklung für KMU.
7. Wirkt das Design noch professionell?
Gestaltungstrends verändern sich. Eine Website muss nicht jedem Trend folgen, sollte jedoch modern, übersichtlich und vertrauenswürdig wirken.
Hinweise auf ein veraltetes Design können sein:
- sehr kleine Schrift,
- überladene Seiten,
- zu viele Farben,
- unruhige Hintergründe,
- veraltete Bildwelten,
- starke Schatten- und Glanzeffekte,
- schlecht strukturierte Inhalte,
- uneinheitliche Schaltflächen,
- unpassende oder verpixelte Bilder,
- große Textblöcke ohne Zwischenüberschriften.
Ein modernes Webdesign zeichnet sich vor allem durch Klarheit aus. Besucher sollten Inhalte schnell erfassen und sich intuitiv orientieren können.
Das Design sollte außerdem zum Unternehmen passen. Ein Handwerksbetrieb benötigt eine andere visuelle Ansprache als eine Unternehmensberatung oder ein technischer Dienstleister. Speziell für Handwerksbetriebe gibt es dazu den Überblick unter Webdesign für Handwerker.
8. Passt die Website noch zu Ihrem Markenauftritt?
Logo, Farben, Schriften, Bilder und Texte sollten ein einheitliches Gesamtbild ergeben.
Prüfen Sie:
- Wird überall das aktuelle Logo verwendet?
- Stimmen die Farben mit Ihren Geschäftsdokumenten überein?
- Ist die Bildsprache einheitlich?
- Passt die Website zu Ihren Fahrzeugbeschriftungen, Flyern oder Social-Media-Profilen?
- Wirkt der Auftritt professionell und wiedererkennbar?
Ein uneinheitlicher Markenauftritt kann dazu führen, dass ein Unternehmen weniger etabliert wirkt. Wiedererkennbarkeit schafft dagegen Vertrauen.
Falls Ihr Unternehmen inzwischen ein neues Logo oder eine veränderte Positionierung hat, sollte die Website entsprechend angepasst werden.
9. Sind ausreichend Vertrauenssignale vorhanden?
Bevor potenzielle Kunden Kontakt aufnehmen, möchten sie wissen, ob ein Unternehmen zuverlässig und kompetent ist.
Vertrauen kann beispielsweise durch folgende Inhalte aufgebaut werden:
- Kundenbewertungen,
- Referenzprojekte,
- Fallstudien,
- Vorher-Nachher-Beispiele,
- Zertifikate,
- Mitgliedschaften,
- Fotos des Unternehmens,
- echte Ansprechpartner,
- transparente Abläufe,
- nachvollziehbare Leistungsbeschreibungen.
Besonders wirkungsvoll sind konkrete Referenzen. Statt lediglich zu schreiben, dass Sie zuverlässig arbeiten, können Sie anhand eines Projekts zeigen, welches Ergebnis Sie für einen Kunden erzielt haben. Ein Praxisbeispiel finden Sie unter Referenz Fugen Günni.
Echte Bilder aus dem Unternehmen wirken dabei meist glaubwürdiger als austauschbare Stockfotos.
10. Gibt es klare Kontaktmöglichkeiten?
Eine Website kann optisch überzeugen und trotzdem wenige Anfragen erzeugen, wenn Besucher nicht wissen, was sie als Nächstes tun sollen.
Auf jeder wichtigen Seite sollte eine klare Handlungsmöglichkeit vorhanden sein.
Beispiele sind:
- „Jetzt unverbindlich anfragen“
- „Beratungsgespräch vereinbaren“
- „Projekt besprechen“
- „Rückruf anfordern“
- „Angebot einholen“
Die Kontaktmöglichkeiten sollten leicht auffindbar sein. Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Kontaktformular dürfen nicht in versteckten Unterseiten verschwinden.
Überprüfen Sie außerdem regelmäßig, ob das Kontaktformular tatsächlich funktioniert und Anfragen zuverlässig ankommen.
11. Funktionieren alle Links und Formulare?
Defekte Links und nicht funktionierende Formulare gehören zu den häufigsten Problemen älterer Websites.
Prüfen Sie:
- Funktionieren alle Menüpunkte?
- Öffnen sich interne Seiten korrekt?
- Sind externe Links noch erreichbar?
- Funktionieren E-Mail-Verknüpfungen?
- Werden Formulare erfolgreich versendet?
- Erscheint nach dem Absenden eine verständliche Bestätigung?
- Kommen Formularanfragen tatsächlich im E-Mail-Postfach an?
- Funktionieren Downloads?
Auch Verlinkungen zu Social-Media-Profilen sollten kontrolliert werden. Veraltete oder nicht mehr genutzte Profile sollten entfernt oder aktualisiert werden.
12. Ist Ihre Website bei Google auffindbar?
Eine Website bringt wenig Nutzen, wenn potenzielle Kunden sie nicht finden.
Suchen Sie bei Google nach:
- Ihrem Unternehmensnamen,
- Ihren wichtigsten Leistungen,
- Ihrem Standort in Verbindung mit Ihrer Leistung,
- typischen Suchbegriffen Ihrer Kunden.
Ein lokaler Dienstleister könnte beispielsweise nach Begriffen wie „Webdesigner in [Ort]“, „Elektriker in [Ort]“ oder „Gebäudereinigung in [Ort]“ suchen.
Prüfen Sie dabei:
- Wird Ihre Website angezeigt?
- Sind Seitentitel und Beschreibungen verständlich?
- Wird das Unternehmen korrekt dargestellt?
- Stimmen Adresse und Kontaktdaten?
- Werden wichtige Leistungen gefunden?
Für eine gute Auffindbarkeit benötigt eine Website klare Strukturen, verständliche Inhalte, passende Suchbegriffe und technisch saubere Seiten. Vertiefende Tipps finden Sie im Beitrag Lokale Sichtbarkeit bei Google verbessern.
13. Enthalten die Seiten aussagekräftige Überschriften?
Überschriften helfen Besuchern und Suchmaschinen dabei, Inhalte zu verstehen.
Eine Überschrift wie „Unsere Leistungen“ ist grundsätzlich verständlich, aber wenig konkret. Aussagekräftiger wäre beispielsweise:
„Professionelle Websites für kleine und mittlere Unternehmen“
Jede Seite sollte eine klare Hauptüberschrift besitzen. Weitere Zwischenüberschriften helfen dabei, längere Inhalte übersichtlich zu gliedern.
Achten Sie darauf, dass Überschriften tatsächlich den Inhalt der jeweiligen Seite beschreiben und nicht nur werblich klingen.
14. Sind die Texte gut lesbar?
Viele Websitebesucher lesen Inhalte nicht vollständig. Sie überfliegen die Seite und suchen nach relevanten Informationen.
Gute Webtexte zeichnen sich aus durch:
- kurze Absätze,
- klare Zwischenüberschriften,
- verständliche Formulierungen,
- konkrete Aussagen,
- Aufzählungen,
- ausreichend große Schrift,
- einen guten Kontrast zwischen Text und Hintergrund.
Vermeiden Sie lange Textblöcke und unnötig komplizierte Fachsprache.
Lesen Sie Ihre Texte aus Sicht eines Kunden, der Ihr Unternehmen noch nicht kennt. Werden alle wichtigen Fragen beantwortet? Sind Aussagen verständlich oder setzen sie zu viel Vorwissen voraus?
15. Sind Ihre Bilder aktuell und hochwertig?
Bilder beeinflussen den ersten Eindruck einer Website erheblich.
Überprüfen Sie:
- Sind die Bilder scharf und ausreichend groß?
- Zeigen sie noch den aktuellen Stand des Unternehmens?
- Sind ehemalige Mitarbeiter zu sehen?
- Werden veraltete Fahrzeuge, Räumlichkeiten oder Produkte gezeigt?
- Passen die Bilder zu den beschriebenen Leistungen?
- Wirken die Bilder authentisch?
Verpixelte, schlecht beleuchtete oder offensichtlich veraltete Bilder können den gesamten Auftritt abwerten.
Aktuelle Fotos vom Unternehmen, vom Team oder von realisierten Projekten stärken dagegen die Glaubwürdigkeit.
16. Ist die Website barrierearm gestaltet?
Eine barrierearme Website ist für möglichst viele Menschen gut nutzbar – unabhängig von körperlichen Einschränkungen, technischen Hilfsmitteln oder dem verwendeten Gerät.
Wichtige Punkte sind:
- ausreichende Farbkontraste,
- gut lesbare Schriftgrößen,
- verständliche Linktexte,
- alternative Bildbeschreibungen,
- klare Seitenstrukturen,
- Bedienbarkeit mit der Tastatur,
- verständliche Formularbeschriftungen,
- keine ausschließlich farbliche Kennzeichnung wichtiger Informationen.
Barrierearmut verbessert häufig nicht nur die Zugänglichkeit, sondern auch die allgemeine Benutzerfreundlichkeit.
Je nach Unternehmen und angebotener Leistung können zudem konkrete gesetzliche Anforderungen zu beachten sein. Im Zweifel sollte die Website fachlich geprüft werden.
17. Sind Datenschutz und Impressum aktuell?
Rechtliche Pflichtangaben sollten regelmäßig überprüft werden.
Dazu gehören insbesondere:
- Impressum,
- Datenschutzerklärung,
- Angaben zu eingesetzten Analysewerkzeugen,
- Informationen zu externen Diensten,
- Hinweise zu Kontaktformularen,
- Cookie-Einstellungen,
- Einbindungen von Karten, Videos oder Schriftarten.
Besonders kritisch können Inhalte sein, die Daten an externe Anbieter übertragen. Dazu zählen beispielsweise eingebettete Videos, Kartendienste, Analysewerkzeuge oder externe Schriftarten.
Da rechtliche Anforderungen vom Einzelfall abhängen, ersetzt eine technische Überprüfung keine Rechtsberatung. Rechtstexte sollten im Zweifel durch eine entsprechend qualifizierte Stelle geprüft werden.
18. Ist die Website technisch sicher?
Eine veraltete Website kann ein Sicherheitsrisiko darstellen. Das betrifft insbesondere Systeme, die nicht regelmäßig gewartet werden.
Achten Sie auf folgende Punkte:
- Wird die Website über HTTPS aufgerufen?
- Ist ein gültiges Sicherheitszertifikat vorhanden?
- Werden das System und verwendete Erweiterungen aktualisiert?
- Existieren regelmäßige Sicherungskopien?
- Werden nicht mehr benötigte Erweiterungen entfernt?
- Sind Benutzerkonten ausreichend geschützt?
- Gibt es einen Schutz vor Spam-Anfragen?
- Können Sicherheitsupdates zeitnah eingespielt werden?
Wenn der Browser eine Sicherheitswarnung anzeigt, besteht dringender Handlungsbedarf. Solche Warnungen schrecken Besucher ab und können dem Vertrauen in das Unternehmen erheblich schaden.
19. Können Sie Ihre Website selbst aktualisieren?
Aktuelle Inhalte sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Deshalb sollte geklärt sein, wie Änderungen vorgenommen werden können.
Fragen Sie sich:
- Kann ich Texte und Bilder selbst austauschen?
- Weiß ich, wie neue Inhalte veröffentlicht werden?
- Gibt es einen festen Ansprechpartner für Änderungen?
- Werden technische Wartungen regelmäßig durchgeführt?
- Existiert eine Dokumentation der Website?
- Weiß ich, wo Domain, Hosting und Zugänge verwaltet werden?
Unternehmen sollten nicht vollständig von einem früheren Dienstleister abhängig sein. Wichtige Zugangsdaten und Vertragsinformationen sollten geordnet und sicher aufbewahrt werden.
20. Unterstützt Ihre Website Ihre heutigen Unternehmensziele?
Der wichtigste Punkt wird häufig übersehen: Eine Website sollte nicht nur vorhanden sein, sondern einen konkreten Zweck erfüllen.
Mögliche Ziele sind:
- neue Kundenanfragen gewinnen,
- Leistungen verständlich präsentieren,
- Vertrauen aufbauen,
- Mitarbeiter gewinnen,
- Termine vereinbaren,
- Produkte verkaufen,
- häufige Fragen beantworten,
- Arbeitsabläufe vereinfachen,
- Anfragen vorqualifizieren,
- Informationen digital bereitstellen.
Überlegen Sie, welches Ziel Ihre Website aktuell verfolgt und ob sie dieses Ziel tatsächlich unterstützt.
Eine Website, die ursprünglich nur als Informationsseite erstellt wurde, kann heute beispielsweise durch Online-Terminbuchung, digitale Anfrageformulare, Kundenbereiche oder individuelle Anwendungen deutlich mehr Nutzen bieten. Wie digitale Lösungen den Arbeitsalltag unterstützen können, zeigt der Beitrag Mehr als nur eine Website.
Schnellauswertung: Wie aktuell ist Ihre Website?
Beantworten Sie die folgenden Aussagen jeweils mit „Ja“ oder „Nein“:
- Die Website funktioniert auf Smartphones ohne Einschränkungen.
- Alle Kontaktdaten und Öffnungszeiten sind korrekt.
- Die angebotenen Leistungen sind vollständig dargestellt.
- Besucher verstehen sofort, was mein Unternehmen anbietet.
- Die Website lädt schnell.
- Alle Links und Formulare funktionieren.
- Das Design wirkt modern und professionell.
- Das aktuelle Logo und die richtigen Unternehmensfarben werden verwendet.
- Es gibt Referenzen, Bewertungen oder andere Vertrauenssignale.
- Besucher werden klar zur Kontaktaufnahme geführt.
- Die Website ist bei Google unter relevanten Suchbegriffen auffindbar.
- Impressum und Datenschutzerklärung sind aktuell.
- Die Website wird regelmäßig technisch gewartet.
- Es werden Sicherungskopien erstellt.
- Bilder, Texte und Teamangaben sind aktuell.
- Die Website unterstützt meine derzeitigen Unternehmensziele.
Je häufiger Sie mit „Nein“ antworten, desto größer ist der Handlungsbedarf.
Einzelne kleinere Schwachstellen lassen sich häufig gezielt beheben. Wenn jedoch viele Punkte nicht erfüllt sind, kann eine umfassende Überarbeitung oder ein vollständiger Neuaufbau langfristig sinnvoller sein.
Wann sollte eine Website vollständig erneuert werden?
Nicht jede ältere Website muss sofort ersetzt werden. Eine vollständige Neugestaltung kann jedoch sinnvoll sein, wenn:
- die mobile Darstellung nicht mehr zuverlässig funktioniert,
- das technische System nicht mehr aktualisiert werden kann,
- regelmäßig Fehler auftreten,
- die Website sehr langsam ist,
- Inhalte nur schwer geändert werden können,
- das Design nicht mehr zum Unternehmen passt,
- die Unternehmensausrichtung sich deutlich verändert hat,
- Datenschutz- oder Sicherheitsprobleme bestehen,
- die Website kaum Anfragen erzeugt,
- notwendige Funktionen nur mit großem Aufwand ergänzt werden können.
In solchen Fällen ist es häufig wirtschaftlicher, eine neue und zukunftsfähige Grundlage zu schaffen, statt dauerhaft einzelne Probleme an einer veralteten Website zu reparieren. Einen Überblick über passende digitale Leistungen finden Sie unter Leistungen.
Eine aktuelle Website ist eine Investition in Vertrauen
Eine professionelle Website muss nicht unnötig kompliziert sein. Sie sollte schnell, verständlich, sicher und auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden ausgerichtet sein.
Entscheidend ist nicht, ob eine Website besonders viele Effekte oder Funktionen enthält. Entscheidend ist, ob Besucher schnell die richtigen Informationen finden, Vertrauen gewinnen und unkompliziert Kontakt aufnehmen können.
Eine regelmäßige Überprüfung hilft dabei, technische Probleme frühzeitig zu erkennen, Inhalte aktuell zu halten und die Website an die Entwicklung des Unternehmens anzupassen.
Sie sind unsicher, ob Ihre Website noch zeitgemäß ist?
Ich unterstütze kleine und mittlere Unternehmen dabei, bestehende Websites zu überprüfen, gezielt zu verbessern oder vollständig neu aufzubauen.
Dabei betrachte ich nicht nur die Gestaltung, sondern auch die technische Umsetzung, die Benutzerfreundlichkeit, die mobile Darstellung, die Auffindbarkeit bei Suchmaschinen und die Frage, ob Ihre Website Ihre geschäftlichen Ziele tatsächlich unterstützt.
Gemeinsam entwickeln wir eine digitale Lösung, die zu Ihrem Unternehmen passt und Ihren Kunden einen echten Mehrwert bietet. Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch.
Pascal Wieser – Digitale Lösungen
Websites, individuelle Software und praxisnahe Digitalisierung für kleine Unternehmen.